Jedes Jahr lädt die Jacobs Foundation namhafte Wissenschaftler aus aller Welt, führende Praktiker und hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler auf die Jacobs Foundation Conference auf Schloss Marbach am Bodensee in Deutschland ein. Zweck dieser dreitägigen Veranstaltung ist es, Wissenschaftler von Weltrang an einen Tisch zu bringen, um ihre aktuellsten Forschungsergebnisse zu spezifischen Aspekten des Productive Youth Development vorzustellen. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Band der Jacobs Foundation Series on Adolescence zusammengefasst und bei Cambridge University Press veröffentlicht.
Das Thema der Jacobs Foundation Conference 2008 lautete „Early Childhood Development and later Achievement“.
Die frühe Kindheit ist ohne Zweifel eine äusserst wichtige Phase in der menschlichen Entwicklung. Während der ersten Lebensjahre entwickelt sich das menschliche Gehirn signifikant, nicht nur bedingt durch genetische Faktoren, sondern auch unter starken Umwelteinflüssen. Erstaunlicherweise fehlt es an systematischer Forschung zu vielen Aspekten frühkindlicher Entwicklung. Da Kleinkinder nicht mit uns sprechen können, ist es nicht einfach Methoden zu entwickeln, die uns Aufschluss über ihre Gefühle und Denkprozesse geben. Erst kürzlich wurde damit begonnen, das komplexe Zusammenspiel zwischen Gehirnprozessen und Verhaltensänderungen von Babys systematisch zu erforschen. Es existiert somit noch zu wenig Wissen über die Ausbildung ihrer kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Ein Ziel der Konferenz war es international anerkannte und bekannte Experten der Spitzenforschung in Bereichen der frühkindlichen Entwicklung zusammen zu bringen, um die jeweiligen Erkenntnisse für mögliche Interventionen zu überdenken. Der Fokus der Konferenz lag auf dem Zusammenhang der sich früh entwickelnden Fähigkeiten und späteren Erfolgen und die bestmögliche Unterstützung für junge Menschen, sich entsprechend ihrer Potentiale optimal zu entwickeln.
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